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Mein Name ist Jürgen Sauer, Jahrgang 1950 (transplantiert mit 51 Jahren) und lebe in
Thüringens Landeshauptstadt Erfurt.
Ich leide schon seit Jahren an einer beidseitig eingeschränkten
Nierenfunktion, die sich mit zunehmenden Alter verschlechtert hat. Hr. Dr. med. Schip, vom Dialysezentrum Erfurt, legte mir im Mai
2000 nahe, mich für eine Dialyse vorbereiten zu lassen. Er beriet mich eingehend über alle
möglichen Formen der Dialysebehandlung. Im August 2000 hatte ich eine Nierenentzündung, verbunden mit starken
Nierenbluten. Hr. Dr. Schip wies mich in die Klinik für innere Medizin der Friedrich
Schiller Universität (FSU) nach Jena ein. In der Klinik wurden meine Blutwerte stabilisiert (1 x Hämodialyse, Medikamentierung) und die Untersuchungen zur Baufelldialyse veranlasst. Es stellte sich heraus, dass mein Organismus (Bauchraum) für eine
Bauchfelldialyse ungeeignet ist. Ich wurde in die Klinik für Chirurgie der FSU Jena
zur Operation einer Fistel in den Arm (Vorbereitung zur Hämodialyse) überwiesen.
Paralell zu meiner Klinikeinweisung wurde meine Mutti (79 Jahre jung) aktiv und konsultierte
den Arbeitskreis Organspende in Frankfurt am Main. Sie hatte sich schon seit längerem
vorgenommen, mir eine Niere zu spenden, falls ich Dialysepatient werden sollte.
Meine Mutti besucht die Volkshochschule, um sich weiterzubilden und
Kontakte zu Gleichgesinnten zu knüpfen. Ich selbst habe erst während meiner Transplantation erfahren, dass eine
gesunde Niere eine Lebenserwartung von 120 - 150 Jahren hat, obwohl der Mensch in
seiner Gesamtheit schon weitaus früher verfallen sein kann. Als ich wieder in Erfurt war und meine Blutwerte sich ständig im
Grenzbereich befanden, musste ich während der Vorbereitungen zur Transplantation noch zweimal
im Dialysezentrum Erfurt dialysiert werden. Die Vorbereitungen des Nierenspenders und -empfängers sind auf der folgenden Seite beschrieben. | |
| (c) Jürgen Sauer | ||