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30 Jahre m. Niere

letzte Änderung: 04/2010

Ich habe ein Problem, zu denen ich gern Informationen bzw. Unterstützung hätte ("Zu 1); außerdem möchte ich über den vom mir praktizierten Medikamentbezug mit nur 1/2 Zuzahlung berichten ("Zu 2") und einige Informationen loswerden ("Zu3"):

  • Medizinische Forschung zur Organzüchtung (Stammzellenforschung; therpeutisches Klonen, Organe von Tieren) bzw. zur Vermeidung von Erbkrankheiten (hier Nierenerkrankungen)
  • Medikamentbezug über das Internet ohne Zuzahlung
  • Sonstiges

Zu 1
Medizinische Forschung zur Organzüchtung (Stammzellenforschung; therpeutisches Klonen, Organe von Tieren) bzw. zur Vermeidung von Erbkrankheiten (hier Nierenerkrankungen):

Auf der Seite "Transplantation" der Friedrich Schiller Universität Jena

war eine Statistik veröffentlicht (zwischenzeitlich neue Home Page), welche die Zahl der Transplantationsanwärter und die wegen akuten Organmangel an der FSU Jena durchführbaren Transplantationen darstellt.
Nicht immer haben Nierenkranke die Möglichkeit so schnell wie ich ein Organ zu erhalten und das bereits vor Dialysebeginn!

Wenn ein Organ transplantiert wurde, müssen die Transplantierten Medikamente lebenslang einnehmen die Nebenwirkungen haben, die Krankenkassen enorm belasten, der Pharmaindustrie jedoch enorem Gewinne bescheren!
Sofern Organe aus körpereigenen Zellen gezüchtet werden könnten (Stichworte: embryonalen Stammzellenforschung, therapeuthisches Klonen), könnte jeder nach einer Erkrankung ein neues Organ aus körpereigenen Zellen erhalten. Diese Organe werden vom eigenen Körper nicht abgestoßen, Medikamente sind nicht einzunehmen.

Den Medien habe ich entnommen, dass die internationale medizinische Forschung mittelfristig (in ca. 5 bis 10 Jahren) in der Lage sein könnte, Organe von Tieren (z. Beisp. Schweinen) Menschen zu transplantieren oder Organe aus körpereigenen Zellen zu züchten.
Erbkrankheiten könnten wohl schon heute vollkommen vermieden werden (wie ich im I- Net gelesen habe, sind die defekten Gene bereits bekannt, die für erbliche Nierenkrankheiten verantwortlich sind).

Bisher habe ich erfahren müssen, wie sich:

  • Kommissionen
  • konservative Politiker
  • Verbände
  • Organisationen
  • Glaubensgemeinschaften
  • ja sogar Mediziner

in Deutschland zu Wort meldeten und darlegen, dass man diese Forschung in Deutschland unterbinden bzw. verbieten muss! Auch bedient sich der o.g. Personenkreis in öffentlichen Fernsehdiskussionen (habe ich selbst gesehen) streng gläubiger Personen (körperbehindert oder krank), die deren Meinung unterstützen mit der Begründung, das dessen Gesundheitszustand jemand so gewollt haben soll und man dessen Meinung respektieren müsse?!?

Ich respektiere die Standpunkte dieser Menschen so lange sie über ihr eigenes Leben und ihre Lebensqualität entscheiden wollen. Nicht akzeptiere ich, dass sie über Menschen entscheiden wollen, die darüber anders denken!

Leider haben sich bisher Betroffene (hier Nierenkranke) nicht öffentlich zu Wort gemeldet, und erklärt, dass sie lieber gesund wären und ihre Probleme nicht hätten.
Hier meine ich den schnellen Bezug von Organen (von Tieren oder aus eigenem oder fremden Zellmaterial ohne Einnahme von Medikamenten mit deren Nebenwirkungen) bzw. noch besser die Vermeidung von Erbkranheiten überhaupt!

Ich möchte mich mit meinen sehr begrenzten Möglichkeiten jedoch mit aller mir zur Verfügung stehender Kraft und Energie dafür einsetzen diese Forschung zu unterstützen! Ich möchte nicht länger zusehen, wie nicht Betroffene meinen über die Lebensqualität organisch Kranker (nierenkranker) negativ entscheiden zu müssen!

Ich vertrete die Meinung, dass die Politiker Gesetze schaffen müssen, die Missbrauch, Geschäftemacherei, kriminelle Handlungen ................... usw. unterbinden.
In jedem Fall sollten aber die Möglichkeit der Forschung genutzt werden, um Menschen schnell helfen zu können oder Erbkranheiten vollkommen auszuschließen!

Ich suche über diese Seite Kontakt zu Gruppen im deutschsprachigen Raum (habe gesehen, dass Internetzugriffe auf meine Homepage aus Österreich, Schweiz, Belgien und Holland erfolgten), die sich öffentlich für ihre eigenen, die o.g. Interessen einsetzen.
Sollte es solche Interessengemeinschaften noch nicht geben, möchte ich diese gründen und suche Gleichgesinnte zur Mitarbeit!

Ich habe gesehen, dass eine Vielzahl von Universitäten und Pharmakonzernen meine Seite besucht haben (meine Free web site statistics).
Da unsere Lebendnierenspende (meine Nierentransplantation) bisher außerordentlich gut verlaufen ist, erteile ich meine Zustimmung, dass alle Laborwerte und sonstigen mit der NTP zusammenhängenden Daten von der Friedrich Schiller Universätät Jena an medizinische Forschungseinrichtungen veröffentlicht werden, sofern ein Interesse besteht und damit anderen geholfen werden kann.
Ich erkläre mich bereit jegliche Unterstützung zu leisten, die Organzüchtung und Organübernahme von Tieren zu unterstützen!

Ich bitte den Personenkreis, der wie ich auf diesem Gebiet etwas bewegen will, mit mir Kontakt aufzunehmen.
Ebenso bitte ich die medizinischen Forschungseinrichtungen oder Pharmakonzerne, die meine Unterstützung für Ihre Arbeiten für sinnvoll und notwendig erachten, mit der Friedrich Schiller Universität Jena oder mit mir direkt Kontakt aufzunehmen.

E- Mail senden

Ich werde auf diese Seite über die Ergebnisse meiner Bemühungen berichten.


Bericht 12/2002
Ich habe aus den Medien erfahren, dass nun endlich nach 2 1/2 Jahren Bearbeitungs- und Prüfzeit die Bundesregierung den Import von Stammzellen aus Israel und die Forschung in Deutschland genehmigt hat. Schade ist nur, dass zwischenzeitlich so viel Zeit vergangen ist, abgesehen davon, dass andere Länder durch diese extrem lange Bearbeitungszeit der Bundesregierung (wenn wir bei unserer Arbeit auch solch lange Stillstandszeiten hätten?) einen enormen Vorsprung in der Forschung erhalten haben.
Es wird leider gegenwärtig noch nicht an der Organzüchtung gearbeitet, der erster Schritt in die richtige Richtung ist jedoch getan!

Mit meinem "Hilferuf" (Unterstützung um etwas zu bewegen) habe ich leider nicht viel erreicht. Bisher hat sich nur eine Nierenspenderin (Frau spendete ihrem Mann eine Niere) bei mir gemeldet.
Entweder sind alle mit ihrer Situation zufrieden oder man traut sich nicht öffentlich zu äußern, da man nicht weiss wie die jeweilig behandelnten Ärzte darüber denken.
Ich weiss auch nicht, wie meine Ärzte über die Organzüchtung denken, schließlich muss aber jeder seine eigenen Interessen vertreten.


Bericht 12/2003
Über die Medien habe ich folgendes 11/03 erfahren:
Das Europaparlament will die Stammzellenforschung im Euroland finanziell fördern!
Leider hat Deutschland das Geld und die Forschung erneut abgelehnt.
Wenn das Geld so knapp ist, sollte man doch die Stammzellenforschung erlauben (sie soll sogar finanziell gefördert werden!!!!).
Organisch Kranke könnten dann ein neues Organ aus eigenen Zellen erhalten, die Kosten im Gesundheitswesen könnten sich perspektivisch drastisch senken (nur zur Erinnerung: die Zentrumsdialyse kostet ca. 35.000 Euro jählich; die NTP kostet ca. 50.000 Euro). Die Betroffenen wären dann geheilt, können arbeiten und in die Kassen einzahlen!

Anmerkung 10/2004 -> ich muß mich berichtigen: arbeiten könnten diese Menschen leider nicht mehr; wenn sie ganz großes Glück haben demnächst überhaupt nur für ein Euro die Stunde; sogar diese "Arbeitsplätze" sind extrem knapp; diesen Sachverhalt möchte ich einfach nicht kommentieren

Wenn das Organ aus eigenen Zellen besteht, können kostenintensive Medikamente entfallen (der Preis von 25 Stück Immunsupresiva kostet übrigens ca. 200 Euro).


Bericht 08/2004
Im August hat sich wieder die Ethikkommission im TV gemeldet. In der Ethikkommission scheint es zwei Lager zu geben: Wissenschaftler und Theologen.
Es hat ein Vertreter der Wissenschaft gesprochen, der die Organzüchtung als positiv für die Menschheit findet. Seine Begründung brauche ich nicht näher erläutern, denn diese leuchtet nicht nur gesunden Menschen ein.

Es hat sich auch ein Vertreter des anderen Lagers zu Wort gemeldet, der einer solchen Forschung ablehnend gegenübersteht. Leider sind diese Personen in der Ethikkommission in der Überzahl.

Eine Organzüchtung wird in Deutschland weiterhin abgelehnt; EU- Fördermittel für die Forschung werden nicht in Anspruch genommen. Die Forschungskapazitäten wandern ab - wir haben aber dann "Gott sei Dank" noch die Theologen!

Ohne Kommentar!


Bericht 05/2005
Aus Südkorea und England wurden Forschungserfolge auf dem Gebiet des therapeutischen Klonens (u. a. Organzüchtung aus körpereigenen Zellen) bekannt.
Paradox ist, dass die Grundlagen für diese Forschungsergebnisse von deutschen Forschern in Deutschland erbracht wurden. Die Gesetze in Deutschland erlauben nur "Teilforschungen" auf dem Gebiet der embryonalen Stammzellenforschung; die Erfolge haben Andere.
Am 21.05.05 hatte ich im Deutschlandfunk ein Interview mit der ehemaligen Vorsitzenden der Ethikkommission in der Bundesregierung gehört.
Sie artikulierte, dass die Gesetze in Deutschland nicht geändert werden mit der Begründung, dass die Mehrheit der deutschen Bevölkerung kein Vertrauen zu den Mediziner und Wissenschaftlern in Deutschland haben soll.
Sie informierte weiter, dass sie selbst an der Parkinsonkrankheit leidet und trotzdem die embryonale Stammzellenforschung ablehnt (aus den Medien habe ich erfahren, dass mit dem therapeutischen Klonen auch diese Krankheit beseitigt werden kann; die Frau vom amerikanischen Präsidenten Ronald Regen setzte sich nach dem Tod ihres Mannes verstärkt für diese Forschung ein).
Ob die Kinder, Enkel und Urenkel der deutschen Politikerin auch glücklich mit dieser Krankheit sind oder sein werden (Parkinson soll vererbt werden können)?

Zu den angeblich fehlenden Vertrauen der deutschen Bevölkerung zu den Medizinern: Ich habe aus Umfragen und Wahlbeteiligungen bzw. ungültigen Stimmen bei Wahlen erfahren müssen, dass die Mehrheit der Bevölkerung kein Vertrauen zu den Politikern hat.

Jetzt bin ich ganz verwirrt; was stimmt denn nun eigentlich???


Bericht 08/2005
In den Nachrichten des ZDF wurde Mitte August 2005 berichtet, dass die Ethikkommission der Bundesregierung den Gentest vor Einstellungen (Berufsleben) befürwortet (welche Lobby hat da "einen Fuß in die Tür stellen können" um eigene Interessen durchsetzen zu wollen??.

Ich habe im Duden (Ausgabe 09/96) über Ethik nachgelesen. Dort steht:
Zitat

Sittenlehre; Gesamtheit der sittlichen und moralischen Grundsätze einer Gesellschaft.

Zitat ende.

Ohne Kommentar!


Bericht 01/2008
Am 26.01.08 wurde in den Medien berichtet, dass es Wissenschaftlern natürlich nicht in Deutschland (hier sind die Politiker gegen eine solche Forschung und lassen die Kapazitäten auf diesem Gebiet lieber nach England und den USA auswandern und kaufen dann später die Lizenzen teuer aus dem Ausland ein) gelungen ist Transplantate mit Stammzellen des späteren Empfängers zu "impfen". Das Transplantat wird späteren vom Empfänger nicht abstoßen. Die lebenslange Einnahme von Medikamenten erübrigt sich dann.
Sicherlich ist es besser die Forschung in Deutschland zu unterbinden - oder??
Ohne Kommentar!


Bericht 06/2008
Bei mir wurde am 19.06.08 festgestellt, dass sich seite der Einnahme des Immunsupresivums "Rapamune" meine Zysten in den Altnieren degeneriert hatten (größte Zyste bisher 7 cm lang auf 5 cm geschrumpft).
Die Studie zu diesem Thema läuft in Deutschland noch ca. 3 Jahre. Die positive Nebenwirkung dieses Medikaments ist bei mir schon bewiesen.
"Rapamune" ist bereits offiziell als Mittel zur Behandlung Krebst zugelassen (ebenfalls positive Nebenwirkung!) Siehe auch: 6 Jahre n. NTP


Bericht 04/2010
In den Medien wurde berichtet, dass das Oberhaupt der evangelischen Kirche Reden über Alkoholmissbrauch gehalten hatte und von der Polizei besoffen beim Autofahren erwischt wurde.
Über die katholische Kirche wird ständig in den Medien berichtet, dass Angehörige dieser Kirche sich gehäuft an Kindern vergriffen und diese auch misshandelt hatten.

Sicherlich betrifft o.g. nicht alle "hauptberuflichen Kirchenangehörigen". Aber mit welchem Recht sind Führungskräfte Mitglied und mehrheitlich in der Ethikkommission vertreten und haben so viel Macht um Forschungen in Deutschland zu verhindern, die über die EU gefördert werden und in Zukuft Menschenleben retten können!
Hier sollten die Politiker mal nachdenken (z. Beisp. Politikverdrossenheit der Bürger/Wähler) und schnellstens handeln!
Ohne weiteren Kommentar!

Zu 2
Bezug von Medikamenten über das Internet ohne Zuzahlung:

Ich bin nun über ein Jahr auf Medikamente angewiesen, und muss jährlich hohe Beträge beim Bezug der Medikament zuzahlen. Wer kann mir Informationen geben, wie ich die Medikamente für mich kostengünstiger über das I-Net beziehen kann?
Ich habe davon gehört, dass es Möglichkeiten über die Schweiz oder Holland geben soll!
Für eine kurze Mail wäre ich dankbar!


Ich bedanke mich für die vielen Hinweise die ich erhalten habe. Zwischenzeitlich bestelle ich meine Medikamente bei DocMorris in Deutschland ohne Zuzahlung. Für die Krankenkassen reduzieren sich ebenfalls die Kosten bei einer Bestellung bei DocMorris!
Den Medien kann man auch entnehmen, dass auch in Deutschland über die Zulassung eines qualifizierten Versandhandels immer intensiver diskutiert wird. Selbst die Gesundheitsministerin hält das bestehende Versandhandelsverbot für nicht mehr zeitgemäß. Zusätzlich gilt auch für den Gesundheitsbereich der durch diverse EU- Richtlinien manifestierte freie Waren- und Dienstleistungsverkehr innerhalb der EU, auf den auch Versicherte einer gesetzlichen Krankenversicherung Anspruch haben.

Für den, der ebenfalls die Zuzahlung beim Medikamentenkauf sparen will, folgende Vorgehensweise:
Über das I-Net bei www.docmorris.de anmelden! Von DocMorris erhält man dann div. Unterlagen zugeschickt, in denen das moderne und zuverlässige Unternehmen beschrieben ist.

Rezepte in ein Kuvert, Briefmarke und ab damit an folgende Adresse:

Apotheke 08000DocMorris
Psf: 1143
52111 Herzogenrath

0800docmorris.com

Die Medikamente werden kostenfrei an eine gewünschte Adresse angeliefert - einfacher und kostengünstiger kann es nicht gehen!


Bis 2003 hatte ich meine Medikamente bei DocMorris ohne Zuzahlung erhalten.

Mit der Gesundheitsreform in Deutschland werden die Kosten drastisch für den Patieneten erhöht.
Entweder hat Doc Morris ebenfalls höhere Kosten oder dieses Unternehmen möchte auch eine "Scheibe vom großen Kuchen abbekommen"!
Ab dem 01.01.04 ist die Hälfte der in Deutschland üblichen Zahlungen an DocMorris zu leisten, wobei DocMorris immer noch der kostengünstigste Anbieter ist (Hälfte der in Deutschland üblichen Zuzahlung).

Nachstehend ein Auszug aus einem Prospekt DocMorris vom 11/03
Arzneimittelpreis Zuzahlung in Deutschland Zuzahlung bei DocMorris
bis 5 Euro Höchstpreis des Arzneimittelpreises Höchstpreis des Arzneimittelpreises
5 - 50 Euro 5 Euro 2,50 Euro
50 - 100 Euro 10% d.h. 5 - 10 Euro 5% d.h. 2,50 - 5 Euro
über 100 Euro 10 Euro 5 Euro



Zuzahlungen von mir benötigten Medikamente Mai 2005
Medikament gesetzl. Zuzahlung in Deutschland DocMorris Zuzahlung Mai 2005
Rapamune 1 mg, Tab. 100 Stück 10,00 Euro 5,00 Euro
CellCept 500 mg, Tab. 150 Stück 10,00 Euro 5,00 Euro
CellCept 250 mg, Kapseln 300 Stück 10,00 Euro 5,00 Euro
Locol 40, Kapseln 100 Stück 8,30 Euro 4,16 Euro
Magnesium 100 mg, Kapseln 130 Stück PZN: 0118115 10,36 Euro 0,54 Euro
ASS 100, Tabletten 100 Stück PZN: 1343682 3,32 Euro 0,17 Euro

Die o. g. Preise hatte ich mit Mail von DocMorris am 19.05.05 erhalten; ich hoffe, bei den Preisangaben Magnesium und ASS 100 ligt kein Schreibfehler vor! (Zitat DocMorris zu Magnesium und ASS: "Medikamente ohne Rezept oder bei Einreichung eines Privatrezeptes").


Meine Zuzahlungen nach der Gesundheitsreform 2004 (Medikamente und Arstbesuche) im Ist 10/2004 sind den Zahlungen bei einem Medikamentbezug aus D (nicht über DocMorris bestellt) nachstehend gegenübergestellt (hoffentlich liest dies nicht DocMorris denn dann kommen die auch auf die Idee die Preise zu erhöhen!?!):

Meine Zuzahlungen gemäß Gesundheitsreform 2004 im Ist 10/2004
Kostenart gesetzl. Zuzahlung in Deutschland Medikamentbezug bei DocMorris
Medikamentkosten 699,49 Euro 319,97 Euro
Arztbesuche (pro Quartal 10 Euro) 40 Euro 40 Euro
Zaharztbesuch (pro Quartal 10 Euro) 20 Euro 20 Euro
Summe: 759,94 Euro pro Jahr 379,97 Euro pro Jahr


Nachstehend meine Anmerkungen aus 2003, die ich nicht löschen möchte. Ich bin damals wirklich naiv gewesen und hatte an Wettbewerb geglaubt. Es ist wieder einmal bewiesen: der Glauben hilft nicht!


Ich hoffe, dass jetzt ein Wettbewerb beginnt und die Preise sinken!

Schade ist nur, dass es bei den Pharmakonzernen viele Monopolisten gibt, welche die Preise bestimmen können!
Mich wundert nur, dass bei DocMorris die Medikamente preisgünstiger sind, obwohl sie von den gleichen Pharmakonzernen produziert werden (es soll an der wesentlich höheren Mehrwertsteuer in Deutschland liegen [16% in Holland 7%])!

Ich bestelle nun 2,5 Jahre meine Medikamente bei DocMorris und kann nichts Negatives berichten. Ich habe immer die bestellten Medikamente preiswerter für mich und die Krankenkasse erhalten.
Die Lieferzeiten sind auch immer kürzer geworden.

Im Oktober 2004 (fast ein Jahr nach der Gesundheitsreform) hatte meine Familie 460,99 Euro (Arzt- und Medikamentgebühren) zugezahlt, die von den Krankenkassen nicht erstattet wurden.
Durch die Bestellungen bei DocMorris spare ich und die Krankenkasse Geld!
Ich bin gespannt, wann die Krankenkassengebühren wie von der Gesundheitsministerin (SPD) verspochen gesenkt werden.


Anmerkung Mai 2005:
Die von der SPD mehrfach zugesagten Senkung der Krankenkassengebühren sind noch nicht eingetreten.



Anmerkung März 2008:
Die von der SPD mehrfach zugesagten Senkung der Krankenkassengebühren steht in keinem Verhältnis zu den ständig steigenden Inflationsraten (Preiserhöhungen/Mehrwertsteuererhöhung). Warum gibt es eigentlich in Deutschland ca. 240 Krankenkassen wenn doch kein nennenswerter Wettbewerb bestetht?
Magnesium und ASS 100 wird nicht mehr verschrieben -> man muss sich diese Medikamente selbst beschaffen.
Die Jahre 2008 und 2009 sind laut den Medien "Superwahljahre". Mal sehen was die Politiker dann versprchen werden und auch nicht halten.
Hatte mal im öffentlich rechtlichen Fernsehen einen Bericht gesehen, mit dem nachgewiesen wurde, dass seit dem Bestehen der Bundesrepublick Deutschland die Politiker aller Parteien vor den Wahlen Steuerreformen versprochen hatte, bei denen die arbeitende Bevölkerung Vorteile haben sollte. Es gab sogar mal einen, der wollte das Ergebnis einer Steuerreform auf einem "Bierdeckel unterbringen".



Anmerkung Juni 2008:
Siehe Anmerkung zu Falschlieferungen des Immunsuppresivums "Rapamune" durch DocMorris 6 Jahre n. NTP



Anmerkung April 2010:
Ich hatte mich über die Falschlieferung von Medikamenten DocMorris bei meiner Krankenkasse im Frühjahr 2009 beschwert.
Im Herbst 2009 erhielt die schriftliche Stellungnahme der TK, dass die Apotheker das Medikament zu liefer haben ("out idem" im Rezept durch den Arzt angekreuzt), welches der Arzt verschrieben hat. DocMorris wurde schriftlich angewiesen ab sofort so zu handeln.

Ich frage mich nur, warum Medikamente in Deutschland bei gleichen Herstellungskosten teurer von den Pharmakonzernen geliefert werden als an andere Länder der EU?
Man stelle sich folgenden Irrsinn vor (Bericht TV):

  • Medikament wird in Deutschland gefertigt und nach Portugall geliefert
  • dto. wird von Apotheken aus D in Portugall gekauft und wieder nach Deutschland mit dem LKW gebracht (Umwelt, Treibstoffkosten)
  • dto. wird umgepackt und kostengünstiger über Versandapotheken vertrieben
  • Politiker in EU und Deutschland sind ratlos!?!

Ohne Kommentar


Zu 3:
Sonstiges

Heute (06.05.2004) habe ich aus den Medien erfahren, dass eine Lebendnierenspende an der Uni Freiburg von Blutgruppe "A" (Spender) nach Blutgruppe "0" (Empfänger) gelungen ist.
Die Ärzte hatten die Antigene des Empfängers aus dem Blut gewaschen und somit eine Verträglichkeit des fremden Organs (bisher waren Transplantationen nur bei gleichen Blutgruppen möglich) hergestellt.
Der Prof. informierte, dass dies ein Durchbruch ist; Wartezeiten (bei so möglich werdenten Lebendnierenspenden) auf Organe können verkürzt werden.

Bilder entnommen dem Magazin der Technikerkrankenkasse Heft 3-2004:

Hr. Horst Heithauer hat seiner Frau Ursula eine Niere gespendet, obwohl sie unterschidliche Blutgruppen haben. Dies gelang erstmalig an der Universität Freiburg.
Glückwunsch und Dank an die Ärzte!

Familie Heitauer aus Freiburg
Frau Heithauer (Nierenempfänger) und ihr Mann (Nierenspender)
Blutaustausch beim Hr. Heithauer

Man sieht, die Forschung geht immer weiter. Ich hoffe, dass die Politiker bald die Stammzellenforschung in Deutschland erlauben (die Vernuft muss doch siegen!)!!!! So könnten endlich Forscher/Spezialisten im Land gehalten, Kosten im Gesundheitswesen gesenkt und vor allem Menschen noch schneller geholfen werden!

Leider denken die Theologen der Ethikkommission in Deutschland über die Organzüchtung und Stammzellenforschung anders. Siehe hierzu mein Bericht vom August 2004 weiter oben auf dieser Seite! Wie würden diese Herren entscheiden, wenn sie selbst betroffen sind?



In der Friedrich Schiller Universität Jena hat man 2004 einer 35-jährigen Frau ein Herz und eine Lunge (Organspende) transplantiert. Sie hatte im TV über die Transplantation berichtet und ist bereits kurz nach der OP wieder Fahrrad gefahren!



 
(c) Jürgen Sauer