![]() |
|
Startseite Vorwort KurzbeschreibungAktuelle Werte Ausgangssituation Vorbereitung Transplantation Nachsorge 1/4 Jahr n. NTP 1/2 Jahr n. NTP 1 Jahr n. NTP 1,5 Jahre n. NTP 2 Jahre n. NTP 2,5 Jahre n. NTP 3 Jahre n. NTP 4 Jahre n. NTP 5 Jahre n. NTP 6 Jahre n. NTP 7 Jahre n. NTP 9 Jahre n. NTP Links Gästebuch Nachwort therapeutisches Klonen/Medikamente mit weniger Zuzahlung 30 Jahre m. Niere letzte Änderung: 06/2001 |
Vor meiner Nierentransplantation (Lebendnierenspende) informierte ich mich über den Ablauf, die Risiken/Nebenwirkungen und evtl. Folgeerscheinungen. Das war für mich persönlich (Nierenempfänger) und natürlich den Nierenspender sehr wichtig. Gern hätte ich mich im Vorfeld mit Transplantierten (ebenfalls Lebenspende) unterhalten oder Detailinformationen aus dem Netz gezogen. Leider bin ich im Netz nicht fündig geworden, auch war ein direktes Gespräch mit Transplantierten nicht möglich. Als unsere Nierenspende - Transplantation außerordentlich gut verlaufen war (Langzeitergebnisse liegen noch nicht vor), entschloss ich mich spontan diese Informationen im Netz zu publizieren, die ich vorher so gesucht hatte. Ich möchte mit diesen Seiten anderen Betroffenen meine Transplantation von den ersten Überlegungen bis zur Nachsorge aufzeigen und meine Erlebnisse und Empfindungen darstellen. Ich hoffe, dass ich Betroffenen einen möglichen (für mich den Besten!) Lösungsweg aufzeigen kann.
Grundsätzlich muss ich aber auf folgendes hinweisen:
Auch wird eine Lebendnierenspende bzw. Transplantation nur möglich, wenn alle Voraussetzungen und Voruntersuchungen (werden noch näher beschrieben in den folgenden Seiten) keine zusätzlichen Probleme oder gravierende andere Erkrankungen ergeben. Auch wird, ausgehend von meinem beschriebenen, vor einer zu großen Euphorie gewarnt, denn die mit der Transplantation verbundenen ständigen Einnahmen von Medikamenten stellt einen nicht zu unterschätzenden Risikofaktor dar. Auch sind die dargestellten Ergebnisse nicht auf jeden Organismus replizierbar! Andereseits muss jeder selbst abwägen, ob er zeitlebens Dialysepatient sein oder bleiben und nicht doch ein kalkulierbares Risiko eingehen will. Für mich ist die Nierentransplantation und hier die Lebendnierenspende die beste Alternative zu allen anderen bestehenden Behandlungsarten. Grundsätzlich soll und muss jeder Betroffene sich mit seinem behandelnden Arzt über eine solche Lösung eingehend beraten, denn nur dort ist das notwendige Fachwissen vorhanden. Unter Abwägung aller Vor- und Nachteile, hat jeder seine eigene
Entscheidung (selbstverständlich mit der ärztlichen Beratung) zu treffen! Allen, welche meine Transplantation ermöglichten, möchte ich auf diesem
Weg nochmals meinen ganz besonderen Dank aussprechen. Insbesondere meiner Mutti, die mir mit 79 Jahren (wird im August 2001 -
80 Jahre jung) mir eine Niere spendete, gilt mein ganz besonderer Dank.
Fr. Prof Dr. Sperschneider möchte ich ganz besonders danken, denn sie hat mir frühzeitg zur Transplantation vor Dialysebeginn geraten und sämtliche Untersuchungen und Entscheidungen zur Durchführung der Lebendnierenspende im Sinne von Nierenspender und -empfänger richtig getroffen! Mir ist dadurch die Dialyse erspart geblieben.
Fr. Prof Sperschneider hat 10/2002 eine neue verantwortungsvolle Tätigkeit im
KfH Jena
übernommen.
Ich kann hier berichten, dass an der Friedrich Schiller Universität Jena
alle Voraussetzungen für eine Transplantation/Lebendnierenspende gegeben sind und alles im
Sinne der Patienten überdurchschnittlich gut realisiert wird. | |
| (c) Jürgen Sauer | ||