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therapeutisches Klonen/Medikamente mit weniger Zuzahlung
30 Jahre m. Niere

letzte Änderung: 06/2001

Vorwort

Vor meiner Nierentransplantation (Lebendnierenspende) informierte ich mich über den Ablauf, die Risiken/Nebenwirkungen und evtl. Folgeerscheinungen. Das war für mich persönlich (Nierenempfänger) und natürlich den Nierenspender sehr wichtig.

Gern hätte ich mich im Vorfeld mit Transplantierten (ebenfalls Lebenspende) unterhalten oder Detailinformationen aus dem Netz gezogen.

Leider bin ich im Netz nicht fündig geworden, auch war ein direktes Gespräch mit Transplantierten nicht möglich.

Als unsere Nierenspende - Transplantation außerordentlich gut verlaufen war (Langzeitergebnisse liegen noch nicht vor), entschloss ich mich spontan diese Informationen im Netz zu publizieren, die ich vorher so gesucht hatte.

Ich möchte mit diesen Seiten anderen Betroffenen meine Transplantation von den ersten Überlegungen bis zur Nachsorge aufzeigen und meine Erlebnisse und Empfindungen darstellen.

Ich hoffe, dass ich Betroffenen einen möglichen (für mich den Besten!) Lösungsweg aufzeigen kann.

Grundsätzlich muss ich aber auf folgendes hinweisen:
Ich besitze keinerlei medizinische Kenntnisse und stelle das Erlebte aus meiner Sicht dar. Da Nierenentnahme und Transplantation bisher außerordentlich gut verlaufen sind, ist das keine Garantie, dass es immer so unkompliziert abläuft oder jedem so ergehen wird!

Auch wird eine Lebendnierenspende bzw. Transplantation nur möglich, wenn alle Voraussetzungen und Voruntersuchungen (werden noch näher beschrieben in den folgenden Seiten) keine zusätzlichen Probleme oder gravierende andere Erkrankungen ergeben.

Auch wird, ausgehend von meinem beschriebenen, vor einer zu großen Euphorie gewarnt, denn die mit der Transplantation verbundenen ständigen Einnahmen von Medikamenten stellt einen nicht zu unterschätzenden Risikofaktor dar. Auch sind die dargestellten Ergebnisse nicht auf jeden Organismus replizierbar!

Andereseits muss jeder selbst abwägen, ob er zeitlebens Dialysepatient sein oder bleiben und nicht doch ein kalkulierbares Risiko eingehen will. Für mich ist die Nierentransplantation und hier die Lebendnierenspende die beste Alternative zu allen anderen bestehenden Behandlungsarten.

Grundsätzlich soll und muss jeder Betroffene sich mit seinem behandelnden Arzt über eine solche Lösung eingehend beraten, denn nur dort ist das notwendige Fachwissen vorhanden.

Unter Abwägung aller Vor- und Nachteile, hat jeder seine eigene Entscheidung (selbstverständlich mit der ärztlichen Beratung) zu treffen!
Hier sollte allerdings berücksichtigt werden, dass auch die Dialyse Nebenwirkungen hat (z. Beisp. ebenfalls erhöhtes Krebsrisiko; siehe Links - Literatur).



Allen, welche meine Transplantation ermöglichten, möchte ich auf diesem Weg nochmals meinen ganz besonderen Dank aussprechen.

Das sind:


Insbesondere meiner Mutti, die mir mit 79 Jahren (wird im August 2001 - 80 Jahre jung) mir eine Niere spendete, gilt mein ganz besonderer Dank.

Mit einer ihrer Nieren hat sie mir zum zweiten Mal das Leben geschenkt! Sie ist eine außergewöhnliche Mutter und Frau!


Dialysezentrum Erfurt, Thomasstraße 60 Über viele Jahre wurde ich sehr gut betreut vom
Dialysezentrum Erfurt
Thomasstraße 60
99084 Erfurt
Dr. med. Schip

Tel: (0361) 59097-10

Hr. Dr. Schip möchte ich danken für seine langjährige sehr gute Behandlung und seine frühzeitige Aufklärung über alle Alternativmöglichkeiten von der Bauchfelldialyse bis zur Transplantation.



Klinikum FSU Jena Nephrologische und psychologische Beratung sowie die Nachsorge für Nierenspender und -empfänger erfolgte bzw. erfolgt in der
Klinik für Innere Medizin der Friedrich Schiller Universität Jena
Erlanger Allee 10
07747 Jena

Tel: (03641) 93-0


Fr. Prof Dr. Sperschneider möchte ich ganz besonders danken, denn sie hat mir frühzeitg zur Transplantation vor Dialysebeginn geraten und sämtliche Untersuchungen und Entscheidungen zur Durchführung der Lebendnierenspende im Sinne von Nierenspender und -empfänger richtig getroffen! Mir ist dadurch die Dialyse erspart geblieben.


Fr. Prof Sperschneider hat 10/2002 eine neue verantwortungsvolle Tätigkeit im KfH Jena übernommen.
Kuratorium für Dialyse und Transplantation
An der Lämmerlaide
07751 Drakendorf

Tel: (03642) 473444



Urologie, FSU Jena Die Nierenentnahme sowie die Transplantation erfolgten in der
Klinik für Urologie der Friedrich Schiller Universität Jena
Lessingstr. 1
07743 Jena

Tel: (03641) 93-0

Mein ganz besondere Dank gilt Hr. OA Dr. Werner (Hr. OA Dr. Werner führte die Transplantation und Intensivtherapie für Nierenspender und -empfänger durch) sowie allen Schwestern und Pflegern der Station 1. Hr. OA Dr. Werner hat als Mitglied der Transplantationskommission uns ebenfalls richtig zur Lebendnierenspende beraten.
Ebenfalls danken wir ganz besonders Hr. Prof. Schubert, der als Klinikdirektor die Nierenentnahme selbst durchführte.



Ich kann hier berichten, dass an der Friedrich Schiller Universität Jena alle Voraussetzungen für eine Transplantation/Lebendnierenspende gegeben sind und alles im Sinne der Patienten überdurchschnittlich gut realisiert wird.

Ich kann jedem, der sich für eine ebensolche Lösung entschieden hat, nur empfehlen Nierenentnahme und -transplantation in der Friedrich Schiller Universität Jena durchführen zu lassen!


 
(c) Jürgen Sauer