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Ich hatte lange nichts mehr von mir hören lassen. Der Grund war, dass es keine
Änderungen meines Gesundheitszustandes gibt; ich bin halt nur älter geworden. Nur
gleiche Sachverhalte zu schildern und zu lesen ist einfach langweilig für mich und sicherlich
auch Euch Leser.
Mein Transplantat wird im August dieses Jahres 89 Jahre und funktioniert ausgezeichnet (letzte Ultraschalluntersuchung von 04/10), obwohl meine Mutti (Nierenspender) leider schon vor Jahren verstorben ist. In diesem Monat war ich wieder zur quartalsweisen Kontrolle in Jena bei meiner
Nephrologin Frau Prof. Sperschneider. Es erfolgte das Jahresprogramm; ich muss turnusmäßig
wieder einige Überweisungen zu Fachärzten abarbeiten (Hauarzt, Augenarzt, HNO-Arzt, Kardiologe,
Urologe usw.). Der Sirolimusspiegel (Einnahme "Rapamune") war ständig 2009 angestiegen und 12/2009 > 6.
Auch hatte ich meinen Blutdruck 2009 nicht mehr so richtig im Griff (> 130). Meine bisherige Medikamenteinnahmen
wurden daher wie folgt korrigiert:
Eine Besonderheit 2009 ist erwähnenswert. Im vergangenem Herbst hatte ich mich wie jedes Jahr vorbeugend gegen Grippe impfen lassen (keine "Schweinegrippeimpfung" sondern die "normale Grippeschutzimpfung" + "Pneumokokkenschutzimpfung"). Mir ging es danach sehr schlecht! Ich musste mich sogar ein paar Tage krank schreiben lassen.
Zufällig war ich kurz vor meiner Krankschreibung bei meiner Zahnärztin. Da ich
so "beschissen" aussah fragte sie mich, ob ich krank sein. Ich berichtete ihr von meiner
Grippeschutzimpfung. Sie erklärte mir, dass es ihr ebenso ergangen sei. Ihre Kardiologin hatte sie (ebenfalls
Kreislaufzusammenbruch) mit den Worten empfangen: "Sie haben sich wohl auch gegen Grippe impfen lassen"? Das wars bis zum nächsten Jahr, denn es gibt nichts weiter zu berichten. Übrigen zur Studie der Zystenrückbildung in den Nieren durch Einnahme "Rapamune":
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| (c) Jürgen Sauer | ||||||||||||||||||||||||||||||||||